Färsen auf der Weide – Boli nicht vergessen!
Angeregt durch die Weideprämie, mehr Eiweiß vom eigenen Land oder die Bequemlichkeit der Arbeit. Ein großer Teil der Betriebe und Kühe ist auf der Weide. Es ist jedoch wichtig, die Mineralstoffversorgung in Ordnung zu halten, insbesondere wenn die Färsen auf die Weide zurückkehren.
Da die
Weidehaltung von Kühen immer mehr Teil der Betriebsführung wird, ist es
wichtig, dass auch das Jungvieh auf die Weidehaltung vorbereitet wird. Die
Praxis zeigt, dass Kühe, die während der Aufzucht das Weiden gelernt haben,
während der Laktation eine höhere Trockenmasseaufnahme von frischem Gras
realisieren. Untersuchungen zeigen, dass Erstkalbskühe infolgedessen mehr Milch
produzieren.
Optimales Wachstum des Jungviehs
Calcium, Phosphor und Kupfer sind sehr wichtig für eine gute
Skelettentwicklung. Für eine gute Widerstandskraft, Wachstum und Stoffwechsel
sind auch die Spurenelemente Selen, Zink, Kobalt, Mangan und Jod wichtig. In
den Ställen sollte deshalb die Ration sorgfältig angemischt werden, um den Mineralstoffbedarf
für ein möglichst hohes Wachstum der Jungtiere besser zu decken. Sobald die
Tiere auf der Weide sind, ist es nicht mehr möglich, Defizite durch Zufütterung
auszugleichen.
Verminderte Fruchtbarkeit
Während der Stallperiode ist die Versorgung und der Haushalt an
Spurenelementen oft noch in Ordnung. Unabhängig von der Basis und dem
Entwicklungsstadium des Aufwuchses, enthält Gras meist nicht genügend
Spurenelemente oder Mineralien. Dies führt während der Weidesaison sowohl bei
Aufzuchtkälbern als auch bei Fleischrindern zu Mangelerscheinungen. Der Kupfer-
und Selenhaushalt ist am Ende der Weidesaison meist zu niedrig. Der Tiergesundheitsdienst
zeigt, dass 15 % des (Jung-)Viehs einen Selenmangel aufweisen. Bei
Fleischrindern ist die Jodversorgung oft zu niedrig.
Verzögertes Wachstum
Ein weiterer Faktor für die mangelhafte Kupferversorgung ist, dass die
Aufnahme von Kupfer während der Weidezeit durch hohe Gehalte an Rohprotein,
Eisen, Molybdän und Schwefel behindert wird. Ein Mangel kann sowohl für die
Färse, als auch für das ungeborene Kalb schwerwiegende Folgen haben. Bei Färsen
verzögert sich das Wachstum und die Fruchtbarkeit nimmt ab. Die Kälber von
Färsen, die einen Mangel erlitten haben, sind häufiger schwach und weniger
lebhaft.
Foto: Gert-Jan Rodenboog
Bolus deckt täglichen Bedarf
Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, die Versorgung mit Vitaminen und
Spurenelementen auch während der Weideperiode abzusichern. Um den täglichen
Bedarf an Spurenelementen zu decken, ist ein Bolus sehr effektiv. Durch die
Verabreichung eines Young-Cow Bolus erhalten die Färsen 6
Monate lang eine ausgewogene Dosis an Spurenelementen für einen guten Stoffwechsel
und zur Unterstützung der Abwehrkräfte. Außerdem enthält er zusätzliche
Vitamine A, D und E. Der Young-Cow-Bolus kann Jungvieh ab 150 kg verabreicht
werden. Dieses Gewicht erreichen sie in der Regel im Alter von etwa 5 Monaten.
Schmackhafter Leckstein
Eine weitere einfache Lösung für die Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ist ein Leckstein oder Leckeimer. Vital-Lix enthält einen hohen Anteil an stabilen und organisch gebundenen Spurenelementen, die die Widerstandskraft, Fruchtbarkeit, Euter- und Klauengesundheit unterstützen. Es ist besonders schmackhaft und als Leckstein oder Leckeimer erhältlich.
Neben Boli für Jungvieh haben wir auch Boli für hochträchtige Tiere und
laktierende Kühe in unserem Sortiment. Hier ansehen.