Schützen Sie Ihre TMR an heißen Tagen vor Nacherwärmung
So bleibt Ihre TMR länger kühl, schmackhaft und stabil?
Eine warme Ration kostet mehr als nur Futter
Während der Nacherwärmung werden Milchsäure und Zucker abgebaut, wodurch der Futterwert sinkt. Gleichzeitig verändern Stoffwechselprodukte wie Kohlendioxid, Ethanol und Ammoniak die Zusammensetzung der Ration. Dadurch nimmt die Schmackhaftigkeit ab.
Die Folge: Kühe selektieren stärker am Futtertisch und nehmen weniger Trockenmasse auf. Eine geringere Aufnahme von Energie und Nährstoffen führt zu einer niedrigeren Milchleistung, einer schlechteren Futtereffizienz und einem erhöhten Risiko für Stoffwechselstörungen.
Nacherwärmung verhindern beginnt mit einem guten Fütterungsmanagement
Gerade an heißen Sommertagen können bereits einfache Maßnahmen einen großen Unterschied für die Stabilität der TMR machen.
- Mehrmals täglich kleinere Futtermengen vorlegen:
So bleibt das Futter länger frisch und die Kühe werden zu einer häufigeren Futteraufnahme angeregt. - Zu den kühleren Tageszeiten füttern:
Idealerweise früh morgens und am späten Abend. Die Ration erwärmt sich dann langsamer und die Kühe sind zu diesen Zeiten aktiver. - Futter regelmäßig anschieben:
Dadurch bleibt das Futter gut erreichbar und die Tiere werden häufiger zum Fressen animiert. - Silage und Mischwagen sauber halten:
Erwärmte oder verschimmelte Silage sowie alte Futterreste enthalten große Mengen an Hefen und Schimmelpilzen und kontaminieren die frische Ration. - Für eine glatte Anschnittfläche sorgen:
Je mehr Sauerstoff in die Silage eindringt, desto schneller werden Hefen aktiv. Deshalb auf eine saubere Anschnittfläche, ausreichenden Vorschub und das Entfernen erwärmter Bereiche achten. - Zusätzliches Wasser mit Bedacht einsetzen:
Wasser reduziert zwar die Futterselektion, erhöht aber gleichzeitig das Risiko einer Nacherwärmung. Wird Wasser zugesetzt, sollte die Stabilität der Ration besonders sorgfältig überwacht werden.
Auch die Silage nicht vergessen
Nacherwärmung beginnt häufig bereits in der Silage. Zur Behandlung der Anschnittfläche und der oberen Silageschicht kann AFC Firewall eingesetzt werden. Dieses Produkt enthält ebenfalls eine Kombination von organischen Säuren, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung gegen Nacherwärmung und Schimmelbildung beim Silageentnahme ergänzen. Das Säuregemisch eignet sich außerdem hervorragend für den Einsatz im Futtermischwagen.
Nacherwärmung wirksam bekämpfen
Eine hohe Trockenmasseaufnahme ist während warmer Perioden eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesunde und leistungsfähige Kühe. Durch die Kombination eines guten Silage- und Fütterungsmanagements mit einer wirksamen Strategie gegen Nacherwärmung bleibt der Futterwert länger erhalten und die Futteraufnahme auf einem hohen Niveau. So vermeiden Sie den Verlust wertvoller Nährstoffe und unterstützen eine konstante Futteraufnahme sowie eine optimale Wirtschaftlichkeit.
FarmPEQ® Fresh TMR Powder
- Breites Wirkungsspektrum durch die Kombination organischer Säuren und ihrer Salze
- Hemmt die Entwicklung von Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen
- Hält die TMR länger stabil und trägt zum Erhalt des Futterwertes bei
- Einfach während des Mischens zu dosieren
- Nicht korrosiv
Wann ist das Risiko einer Nacherwärmung am größten?
- Temperaturen über 20–25 °C
- Hohe Luftfeuchtigkeit
- Nur eine Fütterung pro Tag
- Hoher Anteil feuchter Nebenprodukte
- Zugabe von zusätzlichem Wasser zur Ration
- Geringe Vorschubgeschwindigkeit an der Silage
- Futterreste am Futtertisch und im Futtermischwagen