Vorbeugung von Mykotoxinen beginnt mit einer widerstandsfähigeren Pflanze
Mehr Mais in der Ration erhöht das Risiko von Mykotoxinen
wie DON und ZEA. Diese werden von Feldpilzen produziert. Deshalb beginnt die
Vorbeugung bereits auf dem Feld.
Deoxynivalenol (DON) und Zearalenon (ZEA) gehören zu den
häufigsten Mykotoxinen in Maissilagen. Analysen von Grundfutterproben durch
Alltech zeigen, dass DON, Penicillinsäure und Fusarsäure immer häufiger und in
höheren Konzentrationen vorkommen. Ursache dafür sind unter anderem zunehmend
extreme Wetterbedingungen.
Anzeichen einer Mykotoxinbelastung
Im Stall zeigen sich Mykotoxine selten eindeutig. Häufig beginnt es mit kleinen Signalen: Kühe fressen schlechter, selektieren stärker im Futter, die Milchleistung sinkt leicht, die Zellzahl steigt, die Fruchtbarkeit verschlechtert sich und die Tiere wirken „nicht ganz fit“, ohne dass es eine klare Ursache gibt. Genau das macht eine Mykotoxinbelastung so tückisch.
Auswirkungen von Mykotoxinen auf Leistung,
Eutergesundheit und Fruchtbarkeit
Die Auswirkungen von Mykotoxinen wirken sich direkt auf
die Wirtschaftlichkeit aus. Eine geringere Futteraufnahme bedeutet schlichtweg
weniger Milch im Tank. Gleichzeitig können Mykotoxine wie DON und ZEA die
Fruchtbarkeit beeinträchtigen, beispielsweise durch schlechtere
Befruchtungsergebnisse oder erhöhte embryonale Verluste.
Auf Grundlage der durchschnittlichen Mykotoxinbelastung in Grundfutter, Rohstoffen, Nebenprodukten und Kraftfutter schätzt Alltech, dass die Zellzahl um 46 % höher liegt und die Milchleistung um mehr als 0,5 kg pro Kuh und Tag sinkt.
Die Ursache beginnt auf dem Feld
Mykotoxine entstehen überwiegend auf dem Feld oder während der Lagerung und Entnahme aus dem Silo. Besonders im Mais können sich Fusarium-Pilze entwickeln, vor allem wenn die Pflanze unter abiotischem Stress leidet, wie Trockenheit oder anhaltend nasse Bedingungen während der Blütezeit. Unter solchen Stresssituationen produzieren Fusarium-Pilze verstärkt Mykotoxine wie DON und ZEA.
Steuerung über die Ration kommt oft zu spät
Sobald Anzeichen einer Mykotoxinbelastung auftreten, richtet sich der Fokus häufig auf die Ration. Mit dem Einsatz von Mykotoxinbindern lassen sich die Folgen begrenzen. Die eigentliche Ursache des Problems wird dadurch jedoch nicht behoben. Sobald Mykotoxine in der Silage vorhanden sind, ist es im Grunde bereits zu spät.
10 % Mehrertrag
Frühere Praxisversuche zeigten zudem höhere Erträge, dargestellt in Tabelle 2. Durch eine verbesserte Wurzelbildung werden mehr Wasser und Nährstoffe aufgenommen. Das Ergebnis ist eine gesündere Pflanze.
Die Schlussfolgerungen aus diesem Feldversuch waren, dass der Einsatz von Grow PEQ Maize zu Folgendem führt:
- Verbesserte Wurzelentwicklung
- Schwerere Kolben und bessere Kolbenfüllung
- Höherer Ertrag pro Hektar; Trockenmasse und Stärke
- Verbesserte nutritive Zusammensetzung
Mehr Mais erfordert ein anderes Risikomanagement
Mehr Mais in der Ration ist für viele Milchviehhalter ein logischer Schritt, erfordert aber auch einen anderen Blick auf Risiken. Mykotoxine sind dabei keine Ausnahme, sondern ein Faktor, den man aktiv steuern sollte.
Wer nicht erst am Futtertisch eingreift, sondern bereits im Anbau auf eine widerstandsfähige Pflanze setzt, kann vielen Problemen vorbeugen. So lässt sich nicht nur der Mykotoxindruck besser kontrollieren, sondern auch eine stabilere Produktion und bessere Nutzung des Grundfutters erreichen.
Was ist GrowPEQ Maize?
GrowPEQ Maize ist ein Biostimulans für den Maisanbau. Es stimuliert die Photosynthese und damit die Energieversorgung der Pflanze. Durch eine verbesserte Wurzelbildung werden mehr Wasser und Nährstoffe aufgenommen. Das Ergebnis ist eine gesündere Pflanze, die widerstandsfähiger gegenüber Stresssituationen ist.
Grow PEQ Maize sorgt für:
- höhere Kolbenerträge
- mehr Stärke
- eine besser verdauliche Pflanze
- eine vitale Restpflanze
Das nach der Ernte verbleibende, umfangreiche Wurzelsystem liefert zusätzliche organische Substanz und Nährstoffe für den Boden – ein zusätzlicher Vorteil für nachfolgende Kulturen.
GrowPEQ Maize wird als Blattapplikation zwischen dem 3. und 9. Blattstadium eingesetzt und kann gleichzeitig mit Pflanzenschutzmaßnahmen ausgebracht werden.