Sorgen Sie dafür, dass "Stress-Mais" nicht zu "Stress-Futter" wird
Nach einem kühlen und trockenen Start ist die Maissaison an den meisten Orten in vollem Gange. Doch die hohen Temperaturen und die Trockenheit fordern langsam ihren Tribut. Kräuselnde Blätter sind die ersten Anzeichen von Stress, mit dem viele Maisparzellen jetzt zu kämpfen haben. Stress drückt auch auf die Widerstandskraft der Pflanzen und macht sie anfälliger für Pilze.
Schimmelpilze in Pflanzen können nicht nur Pilzkrankheiten verursachen, sondern auch Toxine produzieren: Mykotoxine. Insbesondere der Fusarium-Pilz, der sich auf der lebenden Pflanze entwickelt, kann die Mykotoxine DON und ZEA produzieren. Beide haben negative Auswirkungen auf die Leistung, die Abwehrkräfte, die Gesundheit und die Fruchtbarkeit von Milchkühen (siehe Tabelle 1). Darüber hinaus können Schimmelpilze und Mykotoxine die Verdauung von Mais im Pansen verringern, was zu einer Pansenversauerung führen kann. Nicht nur auf dem Feld, sondern auch während der Lagerung können sich Schimmelpilze entwickeln und Mykotoxine produzieren.
| Mycotoxine | Schimmel | Auswirkungen auf die Tiergesundheit |
| Aflatoxine | Aspergillus | Erkrankungen der Leber |
| Fumonisine | Fusarium | Probleme mit Lunge und Leber |
| Zearalenon (ZEA) | Fusarium | Probleme mit der Fruchtbarkeit |
Tabelle 1. In Mais vorkommende Mykotoxine und ihre Auswirkungen auf die Tiergesundheit
Mehr Pilze und Hefen aufgrund von biotischem Stress
Die extremen Temperaturen und die Trockenheit haben zu Pflanzenstress in den Parzellen geführt, was zu einer Zunahme von Pilzen und Hefen bei der Ernte führen wird. Das bedeutet, dass die Silage beim Öffnen und in der Fütterungsphase eher schimmeln wird. Deshalb ist es wichtig, ein Siliermittel zu verwenden, das die Konservierung steuert und die Erwärmung verhindert. Tasty Silage Mais hat diese beiden Eigenschaften.
Der richtige Zeitpunkt für die Silierung
Gute Futterqualität beginnt auf dem Feld, aber alles hängt von der Herstellung einer guten Silage ab. Die größte Herausforderung besteht darin, die Silageverluste zu minimieren. Dies beginnt mit dem richtigen Silierzeitpunkt. Behalten Sie den Reifegrad des Kolbens genau im Auge. Bei hohem Schimmelpilzdruck und abgestorbenen Pflanzen sollten Sie nicht auf das "Black Layer"-Stadium warten, in dem das Korn voll ausgereift ist.
Trockener Mais ist anfällig für Erwärmung
Eine Maissilage sollte sofort dicht gefahren und verschlossen werden. Dadurch wird der Sauerstoff aus der Silage entfernt und die Konservierung kann beginnen. Trockener Mais lässt sich schwerer andrücken, so dass mehr Luft in der Silage verbleibt. Dies fördert die Gefahr der Erwärmung. Wärme führt zum Abbau wertvoller Nährstoffe und zu einer verminderten Aufnahme. Durch die Bildung von Essigsäure hemmt Tasty Silage Mais die Bildung von Schimmel und die Erwärmung.
Homo- und heterofermentative Milchsäurebakterien
Tasty Silage Mais enthält homo- und heterofermentative Milchsäurebakterien. Die erste Gruppe von Milchsäurebakterien wandelt Zucker in Milchsäure um, wodurch sich der pH-Wert schnell ändert und die Silageverluste minimiert werden. Die heterofermentativen Bakterien werden aktiv, nachdem die Silage konserviert wurde. Sie sorgen für Stabilität, indem sie Essigsäure bilden, die für die Hemmung des Wachstums von Schimmelpilzen und Hefen wichtig ist. Neben der Wärmeeinhemmung sorgen die heterofermentativen Bakterien auch für die Bildung von 1,2-Popandiol, einer glukogenen Energiequelle für die Kuh.
Erhaltung von Futterwert und Schmackhaftigkeit
Eine schnelle Konservierung sorgt für minimale Futterwertverluste. Da die Konservierung kontrolliert erfolgt und unerwünschte Mikroorganismen keine Chance haben, sich zu entwickeln, werden durchschnittlich 50% weniger Silageverluste realisiert. Dadurch wird auch die Schmackhaftigkeit des Produkts sehr gut.
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